Amerikanische Chiropraktik

Amerikanische Chiropraktik entwickelte sich vor über 100 Jahren in den USA und kümmert sich um die Beziehungen zwischen der Funktion des Nervensystems und der Verbindung zu allen Organsystemen des Körpers. Die Heilweise Chiropraktik basiert auf den medizinisch unumstrittenen Fakten, dass das Nervensystem, mit dem Rückenmark als Hauptnervenleitung, jede Körperfunktion, jede Zelle, jedes Organ und alle Organsysteme koordiniert und kontrolliert funktionieren lässt.

Während das Gehirn durch den massiven Schädelknochen gut geschützt wird, verläuft das Rückenmark durch 24 Wirbelkörper und ist viel leichter irritierbar. Wenn sich diese durch Bandscheiben getrennten Wirbel durch Stress aus ihrer normalen Position verlagern wird das Nervensystem in mehrfacher Weise irritiert. Die Versorgungsleitung Rückenmark, verantwortlich für die nervale Innervation zu allen Muskeln und Organen im Körper, wird beeinträchtigt.

Diese Situation nennen wir Chiropraktiker einen „Vertebralen Subluxation-Komplex“. Es können ein oder mehrere Wirbelsegmente betroffen sein. Diese Subluxation wird durch eine Chiropraktische Justierung aufgehoben und das Nervensystem kann wieder hundertprozentig seine steuernden Aufgaben erfüllen.

Bei einer Justierung behandle ich mit sanften kontrollierten und gezielten Druck an Schädel und Wirbelsäule. Dieses geschieht mit den Händen und verschiedenen Instrumenten auf einer speziellen Chiropraktischen Liege.

Es gibt in der chiropraktischen Behandlung verschiede Methoden und Techniken die Fehlfunktionen im Nervensystem erkennen. Mit der Justierungsbehandlung wird die Voraussetzung für die Selbstheilung des Körpers geschaffen.

Meine Qualifikationen und Techniken

TTPT (Thompson-Terminal-Point Technik)

Bei dieser Technik handelt es sich um eine äußerst sanfte und gefahrlose Form der Amerikanischen Chiropraktik. Sie ist 1957 aus den Arbeiten von Dr. Derifield und Dr. J. Clay Thompson entstanden.

   

Hier liegen Sie während der Chiropraktischen Behandlung auf einem speziellen Behandlungstisch, dem Drop Table. Bei dieser Liege lassen sich einzelne Elemente elektrisch oder manuell hochstellen. Zur Adjustierung subluxierter Wirbel wird unter dem Körper das zutreffende Element (Liegenteil) hochgestellt und verriegelt. Ein leichter Impuls der Therapeutenhand am betroffenen Wirbelsegment in vorher bestimmter Richtung löst die Verriegelung, den Drop aus. Das Tischelement fällt mit dem Körper zusammen nach unten. Die dadurch entstehende kinetische Energie der Therapiehand gibt den Impuls an den blockierten oder verschobenen Wirbel um ihn zu lösen oder den Wirbel in seine richtige Position zu bringen.

SOT (Sacro-Occipitale Technik)

Die Sacro Occipitale Technik ist ein in den USA entwickeltes, fortschrittliches und vor allem bewährtes, sanftes Konzept der Chiropraktik. Die SOT steht für eine sanfte chiropraktische und individuelle Therapie, die auf einer ganzheitlichen Untersuchung und einer spezifischen Ursachenabklärung basiert. In Deutschland ist SOT relativ neu und bisher wenig verbreitet. Es wurde durch die beiden Pioniere der Osteopathie und Chiropraktik Dr. Bertrand De Jarnette und William Garner Sutherland durch zahlreiche Studien und klinische Anwendungen vervollkommnet.

Das Kreuzbein (Sacrum) und der Hinterhauptschädelknochen (Occiput) sind physiologisch eng miteinander verbunden und dienen als Ankerpunkte für die schlauchförmige Membran (Dura), die das Gehirn und das Rückenmark umgibt. Im Inneren dieser Membran befindet sich die cerebrospinale Rückenmarksflüssigkeit, der Liquor, der im Gehirn gebildet wird. Der Liquor wird durch mikrokraniale Bewegung der Schädelknochen in den Rückenmarksschlauch gepumpt und mittels der Zwerchfell- und Beckenbewegung weiter tranzportiert. Diesen Mechanismus bezeichnet man auch als „Craniosacralen-Pump-Mechanismus“. Für die Aufrechterhaltung der Gesundheit spielt dieser Liquortranzport eine bedeutende Rolle.

Der Austausch der Hirn-Rückenmarksflüssigkeit ist einerseits von der Körperhaltung und andererseits von der Atmung abhängig. Aufgrund dieser Zusammenhänge hat Dr. Bertrand De Jarnette herausgefunden, dass im Sinne der Sacro Occipital Technik, menschliche Strukturstörungen in drei Kategorien einzuteilen und genial zu behandeln sind.

Kategorien nach S.O.T. und Symptome

  • SOT – Grad I
    Torsion der Dura

    Symptome: Nackenschmerzen, Druck im Brustkorb, LWS-Schmerzen, Bauchschmerzen

  • SOT – Grad II
    Fehlfunktionen des Kreuzdarmbeingelenkes (ISG) und Kiefergelenkes, Schulter- und Beckenschiefstand, Schmerzen in verschiedenen Körperregionen

    Symptome: Multiple Schmerzen, z. B. Tinnitus, Schwindel, Kopfschmerzen, Kiefergelenkproblematik und Rückenschmerzen

  • SOT – Grad III
    Bandscheibenprobleme, bandscheibenbedingte Fehlhaltung, Wirbelgelenksdysfunktionen

    Symptome: Tiefsitzender Ischiasschmerz und LWS Syndrom

Die Kategoriediagnostik erfolgt durch alle üblichen Untersuchungen ergänzt durch eine   Haltungsanalyse im Spinealyser, Lotvermessung, Abfragetests und Messung von Gleichgewichtsveränderungen.

Behandelt wird durch die Lagerung des Körpers auf keilförmigen Blöcken und anderen Lagerungshilfen in einer bestimmten Position. So wird die Korrektur der Fehlstellung erreicht und der Körper zur Selbstheilung angeregt. Des Weiteren können osteopathische Griffe in Kombination mit einer Traktionsbehandlung der Wirbelsäule stattfinden. Hierdurch verringern sich die Symptome des Nervensystems. Bei den Betroffenen erfolgt eine erhebliche Linderung der Beschwerden.

 

COX-Bandscheibentechnik (Flexion-Distraction)

Nach Dr. James Cox werden hier die verschiedensten Syndrome der Wirbelsäule durch vorsichtige Dehnung in Kombination mit gezieltem Druck behandelt, unter anderem auch akute oder bereits länger bestehende Bandscheibenvorfälle. Durch spezielle Behandlungstische sollen Bandscheibenfächer geöffnet sowie Wirbelgelenke behandelt werden.

Folgende Syndrome sind Schwerpunkte dieser Behandlungstechnik:

  • Bandscheibenprobleme, Ischialgien, Bandscheibendegeneration
  • Skoliosen, Spondylolisthesis, Facettensyndrome
  • Nervenwurzelreizsyndrome, Spinalkanalstenosen
KST (Koren Specific Technique)

Analog der Angewandten Kinesiologie entwickelte Dr. Tedd Koren (USA) den sogenannten OD, den Occipital Drop, über das Hinterhauptbein als Testmethode.

Dabei wird durch Abfrage von Prioritäten und reflektorischer Biofeetback Reaktion versucht das Urproblem aufzuspüren. Prioritäten können z. B. sein:

  • Schädel, Wirbelsäule, Becken
  • Bandscheiben, Wirbelgelenke
  • Störfelder wie Narben, Zähne, Umweltfaktoren
  • emotionale, allergische oder toxische Belastungen

Der Biofeetback Mechanismus des Körpers nach Dr. Richard van Rumpt, wobei ein Hinterhauptbein reflektorisch reagiert und nach unten tritt, liefert Anhaltspunkte, gerade auch bei Kindern die sich nicht äußern können.

Die Therapie erfolgt am Körper mit dem Arthrostim Justierinstrument welches die Kraft der Impulse von sanft bis stärker durch den Aufpressdruck des Therapeuten reguliert. Die Schnelligkeit der Impulse erfolgt mit einer Frequenz von 12 Hertz pro Sekunde.

Mit Hilfe dieser Technik können Dysregulationen und Therapieblockaden aufgedeckt und behandelt werden.

Low Force Technik/CIT (Chiropraktik Instrument Technik) mit Aktivator/Integrator

Mithilfe von Aktivatoren, mechanischen und zum Teil elektrischen Impulsgebern, können Justierungen in jeder Zone des Körpers sanft und ohne Risiko durchgeführt werden.

Neben der Befreiung von Schmerzen steht immer die Wiederherstellung der intakten Nervenfunktion also die Befreiung von Subluxationen im Vordergrund. Auch hierbei „knackt“ nichts. Bei diesem genialen exakten Analyse und Diagnosesystem bekommt der Patient die Anweisung verschiedene Bewegungen in bestimmter Reihenfolge auszuführen. Reaktionen an den Beinlängen geben genaue und präzise Hinweise auf Subluxationen. Verkürzt sich dabei reflexartig ein Bein, deutet das auf eine bestimmte Wirbelverschiebung oder Blockade der getesteten Stelle hin. Der Chiropraktiker kann nach einer weiteren Kurzuntersuchung diese bestimmte Subluxation sofort justieren. Danach wird dieselbe Bewegung vom Patienten erneut ausgeführt. Mit erfolgreicher Justierung ist auch der entsprechende Reflex verschwunden, und die Beine bleiben gleich lang. Die Kraft des Aktivator Impulses kann mittels eines Drehrades am Aktivator individuell eingestellt werden, so dass diese Technik besonders zur schonenden Behandlung von Säuglingen, Kindern, nach Operationen und bei Osteoporose geeignet ist.

Diese Aktivatorbehandlung wird im Bereich der Wirbelsäule und auch an den Gelenken der Extremitäten angewendet.

FSST (Full-Spine-Specific Technik)

Mit dieser manuellen Impulstechnik werden Subluxationen (Wirbelblockaden) aus dem Pool der Diversified Techniken und modifiziert nach Dr. Clarence S Gonstead ausschließlich mit den Händen gelöst. Ein schneller kurzer Justierungsimpuls erfolgt direkt an den Wirbelkörper. Dazu wird der Patient in einer bestimmten Position gelagert, das Wirbelsegment voreingestellt und die Line Of Drive (Justierrichtung) bestimmt.

Vorher wird durch spezielle Tests, durch Vermessung, Analyse von MRT und Röntgenbildern, die Line Of Drive, zur richtigen Wirbelposition hin, genauestens bestimmt und das Restrisiko welches diese Technik birgt, auf ein Mindestmaß reduziert.

Vorteile dieser Technik sind:

  • Schnelles und direktes Lösen von Blockaden an Wirbelsäule und Becken
  • Auffinden der Atlassubluxationen aus dem Röntgenbild
  • Feststellen von Beckenfehlstellungen
  • Erkennen von echten Beinlängendifferenzen ob Einlagen nötig sind
Upper Cervical Technik (Technik für die oberen Halswirbel)

Hier werden nach Dr. Daniel David Palmer besonders die ersten beiden Halswirbel, Atlas und Axis im Verhältnis zum Hinterhauptsbein, dem Occiput, auch mit bildgebenden Verfahren, diagnostiziert und gezielt justiert. In diesem Bereich befinden sich die Kopfdrehgelenke und die Kopfnickgelenke. Außerdem verlaufen innerhalb dieser ersten beiden Wirbel noch sämtliche Fasern des Rückenmarks. Es besteht eine Nähe zu wichtigen vegetativen Regulationszentren des Gehirns.

Die obere Halswirbelsäule sollte vor allen bei Kindern, die Schwierigkeiten (egal welcher Art) haben, nachgesehen werden.

Kinder-Chiropraktik

Chiropraktik für Erwachsene ist seit langem erfolgreich etabliert. Doch kaum jemand weiß, wie wichtig und entscheidend Chiropraktik auch für die körperliche und geistige Entwicklung von Kindern ist.

Je früher eine Wirbelfehlstellung, die Subluxation, oder auch Funktionsverluste von bestimmten Wirbelsegmenten festgestellt werden, desto eher können gezielte Behandlungen diese beseitigen. So werden Folgeschäden, die möglicherweise erst im späteren Lebensalter, symptomatisch den ganzen Menschen beeinträchtigen, behoben.

 

Babys/Kleinkinder

Es ist wichtig diese Beeinträchtigungen frühzeitig zu erkennen. Durch gezielte und ganz sanfte chiropraktische und osteopathische Techniken ist es möglich bestehende Beeinträchtigungen zu diagnostizieren und zu beheben, und somit die körperliche und geistige Entwicklung ihres Kindes von Anfang an positiv zu beeinflussen.

Am häufigsten finden wir bei Kindern eine Beteiligung von Becken und Halswirbelsäule bei der meistens die oberen Wirbel und die Kopfgelenke betroffen sind.

Mögliche Ursachen von Subluxationen und Blockaden der oberen Halswirbelsäule beim Neugeborenen:

  • ungünstige Lagen im Mutterleib
  • Abweichungen von der physiologischen Hinterhauptslage
  • Beckenschiefstand der Mutter
  • Sturzgeburt
  • lang andauernde Geburtswehen
  • Geburtseinleitung, Wehentropf
  • forcierte Drehung des Kindes im Mutterleib
  • hohes Geburtsgewicht
  • Zwillinge
  • Notkaiserschnitt
  • Saugglockengeburt
  • Zangengeburt
  • Kristeller Handgriff zur Austreibung
  • postnatale Traumata wie Intubation, Operation, Stürze von ….., Schütteltrauma
  • statische Dysbalance der Mutter
  • Stress und Ängste der Mutter

Aus diesen Ursachen heraus kann das KiSS / KiDD Syndrom entstehen. Das KISS Syndrom ist eine Kopfgelenk Induzierte Symmetrie Störung. Eine Funktionsstörung der Biomechanik der oberen Halswirbelsäule.

 

Symptome des KiSS Syndroms

  • Gesichtsasymetrie
  • Schädelabflachung
  • kahle Haarstelle am Kopf
  • Kofpschiefhaltungen
  • Kopf dreht bevorzugt in eine Richtung
  • eingeschränkte Kopfbewegung
  • Lieblingsseite
  • Schlafstörungen
  • Schreikind
  • Spuckkind
  • starkes Sabbern
  • 3-Monatskoliken
  • Opisthotonie , C Haltung
  • Überstreckung nach hinten
  • einseitige Faustungstendenzen
  • Asymetrie der Gesäßfalten
  • Körperspannung schlaff
  • Körper angespannt wie Flitzebogen
  • bevorzugt eine Brustseite zum Trinken
  • mag keine Bauchlage, liegt nicht entspannt auf dem Bauch
  • stemmt sich nicht mit den Händchen hoch
  • krabbelt nicht
  • rutscht auf dem Po
  • Sichelfüßchen

In dem Augenblick der Vertikalisierung, wenn sich das Kind aufrichtet und läuft, ändert sich die Auswirkungen auf die Körperstatik. Es kommen die Schwerkraft und der Horizont als Orientierungsreize dazu. Die Kinder werden nur scheinbar gerader und die Symptomatik ändert sich. Wir sprechen ab diesem Moment vom KIDD Syndrom, bedeutet eine Kopfgelenk induzierte Dyspraxie (Ungeschicklichkeit) und Dysgnosie (Wahrnehmungsstörung).

 

Symptome des KiDD Syndroms

Koordination

  • stolpert öfters
  • Probleme beim freien Treppensteigen
  • Einbeinstand schwierig
  • Schwierigkeit den Hampelmann zu machen
  • Schwierigkeit auf einem Bein zu hüpfen
  • Schwierigkeiten Dreirad, Roller , Fahrrad fahren zu erlenen
  • Gleichgewichtsstörungen
  • schlechtes Gangbild
  • Turnmuffel
  • Unsicherheit in Bewegungsabläufen
  • Vermeidung von Sport um motorische Ungeschicklichkeit zu verstecken
  • Zehengänger
  • Wachstumsstörungen
  • Haltungsschwächen
  • Rückenschmerzen
  • Händigkeit prägt sich nicht aus

 

Schulkinder/Jugendliche

Konzentration und Wahrnehmung

  • Hyperaktivität
  • Lernschwächen
  • Sprachstörungen
  • stottern
  • Bettnässen nachts
  • Tic`s
  • Bauchschmerzen
  • Verdauungsprobleme
  • Ein- und Durchschlafstörungen ohne ersichtlichen Grund
  • Kopfschmerzen
  • Fehlbisse
  • Kiefergelenk knackt
  • Schwindel
  • Rückzugsverhalten
  • Fehlhaltungen
  • Wachstumsschmerzen
  • Erlerntes wird nicht projiziert
  • Dyskalkulie
  • Ängste

Alle diese Symptome können in Zusammenhang mit Wirbelsäule und Becken stehen. Beobachten sie ein ausgeprägtes Symptom oder auch mehrere dieser Symptome bei Ihrem Kind, sollten sie ihr Kind chiropraktisch oder osteopathisch auf Funktionsstörungen der Wirbelsäule kontrollieren lassen.

Während der Behandlung werden betroffene Regionen mit sanften Techniken korrigiert und entspannt. Es wird nicht nur die Läsion selbst behandelt sondern auch alle Strukturen die das Problem aufrechterhalten. Das Kind darf dabei in engem Kontakt zu Mutter oder Vater sein.

Insight Millenium Diagnostic Spinal Scanning System (Wirbelsäulen-Scans)

Insight Millenium Diagnostic Spinal Scanning System (Wirbelsäulen-Scans)

Das absolut schmerzfreie Scannen ist für alle Patienten, auch für Kleinkinder, Schwangere und Senioren bestens geeignet. Es werden wichtige Informationen des autonomen, vegetativen und motorischen Nervensystems ausgewertet.

Die Untersuchung mittels dieser neuesten US Technologie hilft uns

  • zu erkennen ob und wo es nerval gestörte Bereiche gibt
  • nervale Fehlfunktionen objektiv sichtbar zu machen
  • Untersuchungsergebnisse zu dokumentieren und auf dem Bildschirm zu zeigen
  • geeignete chiropraktische Maßnahmen zu finden
  • die Dauer der Behandlung einzuschätzen

Dank dieser Technologie, ist es endlich möglich, die Ursache der, durch die Fehlfunktionen des Nervensystems ausgelösten, Beschwerden sichtbar zu machen. Der Scan zeigt, wie gut oder schlecht das Nervensystem seine 7 Billionen Zellen im Körper steuert. Wie groß das Stresspotenzial ist und wo Krankheiten lauern.

Sie sehen im Scan:

  • Abnorme Muskelspannungen - EMG (motorisches Nervensystem)
  • Temperaturdifferenzen - Infrarotthermographie (autonomes Nervensystem)
  • Pulswellenprofil - Herz Raten Variabilität/Herzrhythmusflexibilität
  • Bewegungsausmaß - ihre Flexibilität und Bewegungsdefizite
  • Schmerzempfindlichkeit - gibt Auskunft über das sensible Nervensystem

Der Behandlungserfolg wird durch Kontrollmessungen, nach ca. 10 Behandlungen, sichtbar und überprüfbar.  

 

MOT – Manuelle Organtherapie

An jedem Nerven der aus der Wirbelsäule heraustritt hängt auch die Versorgung eines oder mehrerer Organe. Mit dem System der Manuellen Organtherapie können über Verbindungen der Wirbelsäule zu unseren inneren Organen mögliche Organfunktionsstörungen aufgespürt werden. Die aufgezeigten Organstörungen werden mit osteopathischen Griffen und Bewegungen am Körper gleich behandelt.

Da alle Organe von einer normalen Funktion des Nervensystems abhängig sind, wird Chiropraktik immer hilfreich sein. Die Manuelle Organtherapie behandelt nicht nur die Nervenfunktionsstörung an der Wirbelsäule sondern auch das dazu gehörige Organ.

TMJ Disorders / CMD Craniomandibuläre Dysfunktion / Kiefergelenksbehandlung

Die Craniomandibuläre Dysfunktion entsteht durch ein Ungleichgewicht im Kiefergelenk. Am häufigsten hervorgerufen durch falschen Biss, Probleme der Körperstatik und mentalem Stress.

  • Zähneknirschen, Zahnempfindlichkeit
  • Kiefergelenksknacken, Kieferschmerzen
  • Kopfschmerzen aller Art
  • Rückenschmerzen
  • Schlafstörungen
  • Nacken- und Schulterschmerzen
  • Schluckschwierigkeiten, Räuspern, Fremdkörpergefühl
  • Tinnitus, Hörprobleme
  • Schwindel
  • Haltungsschwächen
  • Augenprobleme
  • Gesichtszuckungen
  • eingeschränkte Mundbewegungen

Das alles sind Symptome bei denen auch das Kiefergelenk eine Rolle spielen kann. Fehlfunktionen werden dabei über myofasziale Funktionsketten an andere Stellen des Körpers übertragen. Es bestehen komplexe Zusammenhänge zwischen muskuloskelettalen Strukturen, Nervensystem und Kauapparat. Das Kiefergelenk und die Wirbelsäule sind durch eine starke Interaktion, im Wechselspiel, miteinander verbunden.

Nach Analyse und Funktionsprüfung wird sowohl die Kau- und Kiefermuskulatur als auch die Nacken- und Schultermuskulatur und die Wirbelsäule so behandelt, dass sich die gesamte Körperstatik wieder im Gleichgewicht befindet.

Vor allen Zahnabdrücken sollte die Körperstatik und das Kiefergelenk auf muskuläre Spannungsmuster und Fehlstellungen einschließlich der Füße überprüft und gerichtet sein. Die Bissflächen sollen ja später gut aufeinander passen.

Im Rahmen einer multimodalen Behandlung sollte auch zahnärztlicherseits eine Strukturanalyse, eine optimale Bissposition und wenn nötig auch eine Schienenversorgung z. B. mit einer Aufbiss- oder Relaxationsschiene stattfinden.